#11 Systemhaus-Check 2026: Macht Ihr IT-Dienstleister Sie souverän oder abhängig?

Shownotes

Macht dein IT-Systemhaus dich digital souverän – oder hält es dich (unbewusst) in Abhängigkeit? In dieser Folge von RETIS Reset machen Jens Blust und Jessica Sander den Systemhaus-Check 2026.

Was passiert, wenn das Systemhaus morgen weg ist – durch Insolvenz, Konflikt oder Personalausfall? Oft läuft „erstmal alles weiter“. Kritisch wird es aber dort, wo Managed Services hängen: Virenschutz, Firewall, Cloud-Services, Monitoring – also Leistungen, die mit Vertragsende plötzlich verschwinden können.

Darum geht’s konkret:

Managed Services: Komfort oder Abhängigkeitsfalle?

Exit-Plan fürs Systemhaus: warum jedes Unternehmen einen Notausstieg braucht

Transparenz als Qualitätsmerkmal: Dokumentation, Roadmap, Strategiegespräche

Die wichtigsten Mindeststandards: jährliche Doku + Passwortliste (z. B. versiegelt im Tresor)

Die „Kronjuwelen“ im Unternehmen: Identity Management als Fixstern (oberste Zugriffsebene muss intern möglich sein)

Welche Fragen du deinem Systemhaus stellen solltest, um Werte, Strategie und Souveränität zu prüfen

Bonus: Wie du als Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung dein Systemhaus aktiv steuerst (wie ein Jahreszielgespräch)

Take-away: Ein gutes Systemhaus kann dich souveräner machen – wenn du Transparenz einforderst, Verantwortung behältst und die Zusammenarbeit strategisch führst. 2026 ist der perfekte Zeitpunkt, damit zu starten – am besten direkt im Januar.

Transkript anzeigen

00:00:00: Guten Morgen Jens.

00:00:02: Deine heutige Mission Digitale Souveränität aktivieren.

00:00:07: Willkommen bei Rhetis Reset, dem Podcast für den digitalen Neustart.

00:00:12: Hier spricht Jens Blust, IT-Unternehmer, Digitalstrategie und der Mann, der den Knopf zum Netzwerk Reset drückt.

00:00:19: Digital Souverän statt digital abhängig.

00:00:22: Der erste Schritt beginnt heute.

00:00:26: Herzlich willkommen, ich bin Jessica Sander.

00:00:27: Und bei mir sitzt natürlich der Mann, der bei den Unternehmen den Reset-Knopf drückt.

00:00:33: Jens Blust, herzlich willkommen.

00:00:34: Hallo Jens.

00:00:35: Hallo Jessica.

00:00:36: Und heute schauen wir auf einen Partner, den du sehr gut kennst, der bei vielen Unternehmen natürlich eine riesige Rolle spielt.

00:00:44: Manchmal ohne, dass man es so richtig bemerkt und zwar unser Thema System Haus Check, zwanzig, sechsundzwanzig.

00:00:52: Mach dich dein IT-Dienstleister souverän oder abhängig jetzt.

00:00:56: Du bist ja seit vielen Jahren selbst mit deinem System Haus natürlich ein wichtiger Partner an der Seite von Unternehmen.

00:01:02: Und du kennst ja beide Perspektiven, die das Dienst leisten und die der Unternehmen.

00:01:07: Und ja, wir reden darüber, ob es gut ist, viel Verantwortung abzugeben oder ob man die lieber im Unternehmen behalten sollte.

00:01:14: Und ich freue mich, dass wir natürlich mit unserer provokanten Frage einsteigen.

00:01:18: Jens, wenn das Systemhaus morgen sagen würde, wir sind raus, wie viele Unternehmen würden aus deiner Sicht faktisch nackt dastehen?

00:01:27: Und ist das da noch Partnerschaft oder schon gefährliche Abhängigkeit?

00:01:31: Wow.

00:01:32: Hallo Jessica, das ist ja, das ist ja wieder ein Einstieg hier.

00:01:36: Ich finde es, ich finde es nett, dass, also ich finde es süß, dass du da das Wort nackt gleich, gleich benutzt.

00:01:43: Das hängt immer davon ab.

00:01:44: Wie das ist meine Lieblings, die Juristen sagen auch immer, es hängt davon ab.

00:01:49: Der Faktor ist es ja so, dass die IT erst mal weiterläuft.

00:01:53: Also wenn jetzt nichts Blödsliches passiert, dann ist heute wahrscheinlich sehr ähnlich wie gestern.

00:02:00: Wenn also plötzlichen IT System Haus Weg ist, passiert in der Regel gar nicht viel.

00:02:06: Je nachdem wie man die Leistungen vom IT-System aus einkauft.

00:02:10: Und genau da ist der Punkt.

00:02:12: Es gibt Leistungen, die sind wie eine Investition.

00:02:17: Das heißt, ich kaufe es, ich bezahle es und ich nutze es.

00:02:20: Es wird vielleicht dann auch abgeschrieben und am Ende des Tages sollte es über die Laufzeit einen gewissen Wert arbeitet haben oder zumindest Probleme beseitigt haben oder ein Arbeitsmittel zur Verfügung gestellt haben.

00:02:32: Systemhäuser neigen ja heutzutage aber auch dazu, ganz viel zu vermieten, zu verließen, Dienste für eine Pauschale anzubieten.

00:02:41: Da gibt es dann natürlich auch Dienste, die für ein Unternehmen überlebensnotwendig sind, wie jetzt zum Beispiel das Thema Firewall oder eben Antivirus.

00:02:51: Also man kauft ja keine Antivirussoftware, sondern oft ist das Teil der Verträge.

00:02:56: Das heißt, Man hat mit einem Systemhaus einen Vertrag für ein Jahr, zwei Jahre, drei Jahre.

00:03:01: Und das Systemhaus sagt, während der Laufzeit des Vertrags ist es gar kein Problem.

00:03:05: Wir haben einen Virenscanner auf allen PCs und wir kontrollieren den.

00:03:09: Und wir achten darauf, dass der immer aktuell ist und wir dokumentieren das.

00:03:13: Damit kann das Unternehmen ganz schnell viele Compliance-Häckchen machen.

00:03:16: Kann man kann sagen, ja, wir haben einen Virenscanner und ja, der wird überprüft und ja, er ist aktuell und wir wissen auch genau.

00:03:22: wo, welcher Stand ist, welcher Stand da ist.

00:03:24: Das heißt, das ist schon eine tolle Zusammenarbeit.

00:03:27: Das heißt, das Systemhaus leistet für eine Pauschale, gibt eine bestimmte Leistung an das Unternehmen und das Unternehmen hat daraus einen echten Vorteil, nämlich den Virenscanner und die Compliance.

00:03:39: Sollte dieses Unternehmen jetzt aber das Systemhaus plötzlich weg sein?

00:03:42: Es kann ja sein, dass es insolvent geworden ist oder es kann ja sein, dass keine Ahnung, die Systeme zusammengebrochen sind.

00:03:48: Das ist eher unwahrscheinlich.

00:03:49: Oder

00:03:50: dass es eine Ein-Mann-Bude war, das ist dann schlecht.

00:03:53: Ich finde ein Mann-Bude immer so despektierlich.

00:03:56: Das sind die sogenannten Ein-Mann-Buden, die kämpfen stark und das Interessante ist... Also ein Mann ist schwierig, weil da hat man tatsächlich eine sehr, sehr, sehr hohe Abhängigkeit von dieser einen Person.

00:04:10: Aber auch kleine und kleine Systemhäuser, sagen wir mal mit fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn Leuten sind sehr, sehr schlagkräftig, weil die benutzen ja auch die gleichen Tools wie die großen, die und da viel automatisiert ist und viel in der Cloud läuft oder eben auch als auch vom Systemhaus im Hinten, ihr Hinten dran auch als Dienstleistung eingekauft wird.

00:04:33: ist die Größe eines Systemhauses gar nicht mehr so ausschlagend.

00:04:36: Ab einem gewissen, ab einer gewissen Anforderung natürlich braucht man noch Manpower, aber das meiste, ein Mann ist kritisch, aber sobald mal so eine gewisse Größe da ist, drei, vier, fünf, sechs Leute, das sind eher, das ist eher die Auswahl der Tools, die ihr Ausschlag geben ist.

00:04:49: Aber kurz zurück zum Thema, wenn diese Managed Services so nennen sich diese pauschalisierten Dienstleistungen, Wenn das Unternehmen viele dieser Managed Services vom IT System Haus kauft, dann ist es da an diesem Punkt sehr, sehr abhängig.

00:05:05: Wenn das System Haus wegfällt, wenn man den Vertrag beendet, dann enden natürlich auch diese Managed Services und natürlich das System Haus deinstalliert den Viren Scanner.

00:05:15: Das machen die meistens dann auch automatisiert, der Vertrag endet und zu einem bestimmten Zeitpunkt Deinstalliert sich automatisch der Virenscanner.

00:05:22: Gut,

00:05:22: idealerweise hat man dann schon ein weiteres Systemhaus am Start.

00:05:25: Exakt, genau, das ist der Punkt.

00:05:27: Und das muss man vorbereiten.

00:05:29: Und in einem guten, in einer schönen Welt gibt es eine ordentliche Übergabe.

00:05:33: Das heißt, das alte Systemhaus gibt ab, das neue Systemhaus nimmt an.

00:05:38: Man hat irgendwo eine Übergangszeit, wo beide zusammenarbeiten müssen, dass es eine saubere Übergabe wird.

00:05:44: Also sagen wir mal so, ja, in dem Moment, wo ich das aber nicht habe.

00:05:48: plötzlich das Systemhaus wegfällt und sagen wir mal dann vielleicht plötzlich der Virenscanner wegfällt, die Firewall wegfällt.

00:05:56: Es kann ja auch durchaus sein, dass man irgendwo gibt ja auch öfters mal Themen, dass man sich mit dem Systemhaus überquerlegt und dass das Systemhaus dann die Sachen abschaltet.

00:06:06: Dann wird es kritisch.

00:06:08: Und jetzt kommt so ein bisschen der Punkt, wo ich natürlich als IT-Systemhauschef sage, man muss eine klare Linie machen.

00:06:17: Dinge, die in Systemhaus können muss und tun sollte und wofür es auch die Verantwortung übernimmt.

00:06:24: Und auf der anderen Seite dieser Rotellinie steht aber das Unternehmen, dass die ganze IT bezahlt hat, dass die Einrichtung der IT bezahlt hat, dass diese ganze IT nutzt, wo ganz viel Existenz des Unternehmens drin hängt.

00:06:40: Und das IT-Systemhaus sollte nie am längeren Hebel sitzen.

00:06:45: Also man muss Also der Faktor in der Praxis ist es so, das IT-Systemhaus kann immer abschalten.

00:06:51: Wenn da der falsche, die falschen Knöpfe, drückt es alles weg.

00:06:54: Das muss man ganz klar sagen.

00:06:55: Und dieser Verantwortung, die ein IT-Systemhaus hat, der muss auch gerecht werden.

00:07:00: Wichtig ist aber für das Unternehmen, es braucht einen Notausstieg, einen Exitplan quasi, nicht aus der Cloud, sondern auch einen Notausstieg aus dem Systemhaus.

00:07:14: Hört sich jetzt wahnsinnig komplex an.

00:07:16: Am Ende des Tages ist es ein wichtiges Dokument, dass man einfach schon vorbereitet, bevor man das Problem hat.

00:07:23: Ja, und ich merke, du möchtest schon wieder richtig reinsteigen in die Themen.

00:07:27: Finde ich ja super.

00:07:28: Aber lasst uns doch bitte noch mal ganz von vorne anfangen.

00:07:31: Und zwar, warum ist das Systemhaus aus deiner Sicht so ein zentraler Faktor, wenn es ja beim Thema oder beim Thema digitale Souveränität?

00:07:40: Naja, das Systemhaus... entscheidet ganz oft über die verwendeten Produkte, entscheidet ganz oft über die verwendete Strategie, ob man jetzt ein Cloud-Dienst benutzt oder nicht.

00:07:50: Man hat als Unternehmen Abhängigkeiten dahingehend, was das Systemhaus nicht anbietet, kann ich ja auch als Unternehmen nicht nutzen.

00:07:58: Das bedeutet, wenn ich ein Systemhaus habe, mit dem ich seit zehn Jahren gut zusammenarbeitet und das in allen Bereichen eigentlich gut abliefert, ich möchte aber irgendwas in der Technologie nutzen, die dieses Systemhaus nicht liefern kann oder will, Ja, dann habe ich deine Sackgasse, dann geht es da nicht weiter und dann kann ich da auch, sagen wir mal, nur schwer an dem Systemhaus vorbei agieren.

00:08:19: Das bedeutet, diese Idee, wo die Reise hingeht, diese Werte, die das Systemhaus hat, die sollten auch zu meinen Werten als Unternehmen passen.

00:08:31: eine ganz, ganz, ganz klare Ausrichtung auf Microsoft Software und auf Microsoft Cloud und arbeitet vielleicht auch ganz viel mit amerikanischen Unternehmen zusammen, wo das eine Rolle spielt oder in Europa mit Unternehmen zusammen, wo es eine Rolle spielt.

00:08:44: Dann ist es auch wichtig, dass ich ein IT-System aus habe, dass ich genau damit richtig auskennt.

00:08:48: Und natürlich wird das auch aus diesem Portfolio die besten Lösungen bauen können.

00:08:53: Das ist einfach so ein bisschen bei der Auswahl, dass das IT-Systemshaus spielt nicht nur diese Technologienorolle, dieses reine, technische.

00:09:03: Die können alle in Vierenscanner zur Verfügung stellen.

00:09:05: Die können alle irgendwo mit den gängigen Klaus umgehen.

00:09:10: Da gibt es keine großen Unterschiede.

00:09:14: Eher in der Größe dann und natürlich in der Spezialisierung.

00:09:17: Aber in dem Moment, wo ich mal mit dem Systemhaus über Werte spreche, dann trennt sich die Spräu vom Weizen.

00:09:25: Wie oft hat ein Unternehmen mit dir schon über Werte gesprochen?

00:09:28: Ist das jedes Mal?

00:09:30: Nein, sicherlich nicht jedes Mal.

00:09:32: Gerade ganz am Anfang, wenn wir einen Onboarding haben, sprechen wir ja in der Regel tatsächlich mit der Leitungshebene.

00:09:39: Und man stellt, wir stellen grundsätzlich die Werte schon vor.

00:09:44: Also wir sind zum Beispiel vom Systemhaus Charakter her, sind wir eher... Universal unterwegs.

00:09:49: Wir legen uns nicht auf einen Hersteller fest.

00:09:52: Wir achten darauf, dass wir stark auch im Open Source oder in eben souveränen Produkten mit souveränen Produkten arbeiten oder auch mit europäischen Produkten oder vielleicht sogar deutschen Produkten.

00:10:02: Es gibt auch andere Hersteller als Microsoft und das ist bei anderen Systemhäusern anders.

00:10:06: Und es ist vielleicht auch als Unternehmen ganz sinnvoll, da mal nachzufragen.

00:10:11: Es ist nicht nur die Größe und das ist auch nicht die... Hersteller-Partnerschaften, die in IT-System ausmachen, sondern wie es damit umgeht.

00:10:21: Am Ende des Tages als Unternehmen will ich ja die Lösung haben.

00:10:23: Ich kaufe ja das Ergebnis ein und nicht einen bestimmten Hersteller.

00:10:28: Sag mal nochmal ganz konkret, wenn ich jetzt so ein kleines mittelständisches Unternehmen bin und keine IT-Abteilung habe und jetzt mit einem Systemhaus zusammen arbeite.

00:10:37: Welche Rolle spielt denn das System aus?

00:10:38: Was bekomme ich denn da genau?

00:10:39: Wie sieht denn so eine Zusammenarbeit aus?

00:10:42: Kleines mittelständisches IT-Unternehmen.

00:10:44: Ohne

00:10:45: IT-Abteilung.

00:10:46: Ohne

00:10:46: IT-Abteilung.

00:10:47: Also man muss ganz klar sagen, eine eigene IT-Abteilung kostet eine halbe Million im Jahr.

00:10:50: Also ab fünfhunderttausend Euro, wenn man das Budget nicht hat, sollte man keine eigene IT-Abteilung aufmachen wollen.

00:10:55: Denn sonst kann man die Redundanzen, die man benötigt und das Wissen gar nicht realisieren.

00:11:02: Also sagen wir mal, Wir sind da nicht mehr, nicht mehr nur bei den kleinen, bei den kleinen Mittelständern.

00:11:08: Also eine halbe Million Budget brauche ich, um eine eigene IT-Abteilung richtig sinnvoll und nachhaltig aufbauen zu können.

00:11:15: Bis dahin ist es besser, tatsächlich einen guten Kooperationsvertrag, einen guten Wartungs-, also SLA, also ein Service Level Agreement, einen guten, früher hat man Wartungsvertrag dazu gesagt, eine gute Vertragsbindung zu haben, mit einem stabilen, guten IT-Systemhaus, das gut zu den Unternehmenswerten passt.

00:11:35: Und das regelt man vertraglich.

00:11:37: Man gibt bestimmte Verantwortlichkeiten an das Systemhaus ab, das die annimmt.

00:11:42: Und damit kann ich als Unternehmen ganz viele Sachen abklären.

00:11:45: Aber es gibt zwei, drei Crony-Wailen, die sollten E-Mail-Unternehmen sein.

00:11:50: Und das ist auch wichtig, das zu kontrollieren.

00:11:53: Es ist oft in der Argumentation vom Systemhaus, dass es doch effizienter oder einfacher oder schneller wäre, bestimmte Dinge anders zu regeln.

00:12:03: Und ich sage ganz klar, Zum Beispiel jetzt als wirklich, als Fixstern, das Identity-Management auf gutem Neuhochdeutsch, also das Identitätsmanagement der Benutzer mit seinen Rechten.

00:12:16: Der sollte immer vom Unternehmen auch mitverwaltet werden können.

00:12:20: Das kann sein, dass das Systemhaus das als Dienstleistung mitmacht, aber das Unternehmen selber muss immer in der Lage sein, auf der allerobersten Ebene einzugreifen.

00:12:31: Nicht, dass es es tun sollte.

00:12:33: Ganz klare Sache, wenn das unter IT-Systemhaus die Verantwortung für etwas übernommen hat, wollen die natürlich auch nicht, dass da drin rum gepfuscht wird.

00:12:40: Das ist ganz klar.

00:12:41: Aber heutzutage gibt es genügend Möglichkeiten, das zu kontrollieren.

00:12:44: Es gibt genügend Möglichkeiten, eine Verantwortung zu teilen und zu sagen, okay, es gibt einen bestimmten Account, mit dem das Unternehmen agieren und administrieren kann.

00:12:54: Und es gibt Accounts mit denen das Systemhaus agiert und administriert.

00:12:58: Und es wird einfach auditiert oder geloggt oder... durch Drittmittel sichergestellt, dass das Gewart bleibt, dass eine Verantwortung übernommen werden kann.

00:13:08: Kein System Haus möchte das andere Administrat drin rumkonfigurieren, weil dann können sie keine Verantwortung mehr übernehmen.

00:13:14: Deswegen, das ist eine rote Linie, das ist eine ganz wichtige Thematik und das ist dieser Punkt der Transparenz.

00:13:23: Man hat einen Vertrauen, man hat Werte und man braucht Transparenz.

00:13:27: Und wenn man das Gefühl hat, das IT System Haus Macht Dinge und will einem aber gar nicht so richtig erklären was es da so tut oder man versteht nicht und die können es nicht erklären nicht technisch sondern vom Warum macht man das?

00:13:41: also diese das sollte jedes System aus immer erklären können und zwar auf gutem deutsch so dass es ein geschäftsführer versteht warum ist es jetzt notwendig, dass wir das tun.

00:13:50: Das sollte in ein paar Sätzen beantwortbar sein, ohne Fachkines.

00:13:53: Ansonsten ist es nicht das richtige Systemhaus.

00:13:56: Ansonsten sollte man sich tatsächlich die Frage stellen, ob man mir einen richtigen Systemhaus zusammenarbeitet.

00:14:00: Und ich erlebe oft, dass in den Köpfen der Entscheider ist diese Frage, oh Gott, ich trenne mich von meiner IT-Abteil oder von meinem IT-Systemhaus.

00:14:11: Das ist ja so eine Riesenthematik immer.

00:14:14: Das stimmt doch gar nicht.

00:14:16: Das stimmt nicht.

00:14:17: Man muss als Unternehmen eh hergehen und die Dokumentation einfordern.

00:14:21: Mindestens einmal im Jahr.

00:14:23: Brauche ich eine zu dem Zeitpunkt aktuelle Dokumentation und das System aus solle die auch liefern.

00:14:29: Und wenn ich die habe... Und darauf achte, dass sich das Identity Management auch im Unternehmen mitsteuern kann, dann kann ich auch ein Systemhaus ersetzen.

00:14:38: Weil

00:14:38: die dann sozusagen alles machen, also wenn die einen abmelden, würden die wieder anmelden.

00:14:42: Man muss als Unternehmen sonst gar nichts tun, oder?

00:14:45: Also ein professionelles Systemhaus hat dann Prozess, sowohl für die Übernahme als auch für die Abgabe.

00:14:51: und normalerweise läuft es weitgehend reibungsfrei.

00:14:56: Problematisch ist es immer dann, wenn plötzlich was ausfällt.

00:14:59: Also wir hatten schon zum Beispiel den Fall, dass ein interner Hithiler plötzlich ausgefallen ist und die Passwörter mitgenommen hat.

00:15:06: Das ist natürlich für ein Systemhaus immer wahnsinnig schwierig, dann überhaupt irgendwie etwas zu tun.

00:15:11: Aber in der Regel hat man eine funktionierende, also das abgebende Systemhaus funktioniert noch und ist agil und das annehmende Systemhaus.

00:15:21: funktioniert ja auch und man spricht miteinander, solange die Chemie da noch stimmt, solange man noch miteinander sprechen kann.

00:15:29: Und deswegen ist es ganz wichtig, dass jedes Unternehmen schon routinemäßig, einmal im Jahr, schaut, die Dokumentation absträgt, es ist doch ein PDF, das ist Passwort geschützt, das wird vielleicht noch ausgedruckt oder so, aber man hat's.

00:15:44: Und da stehen alle wichtigen Zusammenhänge drin.

00:15:46: Es geht nicht nur um die Serie Nummer von den verschiedenen Geräten, sondern es geht um die Zusammenhänge, wie die IT strukturiert ist, wie sie aufgebaut ist, wo Abhängigkeiten bestehen.

00:15:55: Und wenn ich das habe und die Password, die die strategischen Passworder habe, sind wir wieder beim Identitätsmanagement, dann kann ich als Unternehmen tatsächlich auch agieren.

00:16:06: Man will es doch gar nicht.

00:16:07: Also es kostet tatsächlich eine Menge Energie in ein IT-System aus auszutauschen.

00:16:11: Auf der anderen Seite, wenn man sich dadurch verbessert oder befreit oder einfach auch überhaupt Möglichkeiten mit erschafft, dann ist es doch ein sinnvoller Schritt.

00:16:19: Ja, ich glaube, du hast auch schon meine nächste Frage eigentlich beantwortet.

00:16:22: Wo siehst du denn die größten Abhängigkeitsfallen oder sind es da noch weitere?

00:16:26: Nein, also die Managed Service ist definitiv die größte Abhängigkeit.

00:16:31: Ganz, ganz, ganz wichtig ist auch, dass man gerade bei Cloud-Systemen auf eine wirklich detaillierte Dokumentation besteht.

00:16:39: Es ist wahnsinnig schwierig in einer Cloud, die eine Million Einstellmöglichkeiten, Optionen, Verbindungen, Abhängigkeiten, Rollen, Berechtigungen und so weiter und so fort hat, den Überblick zu behalten.

00:16:54: man das nicht strukturiert und professionell dokumentiert und auch diese Dokumentation regelmäßig mal einfordert und prüft.

00:17:02: Wir bieten zum Beispiel auch an, dass wir Einfach eine Doku prüfen.

00:17:07: Das heißt, wir lassen uns die Doku geben.

00:17:09: Das ist eine Dienstleistung.

00:17:11: Wir lassen uns die Doku geben und prüfen mal, wie aktuell ist denn die wirklich.

00:17:15: Und oft fehlen in der Dokumentation dann große Bereiche, die werden dann halt nachgetragen und so kann man dann nach und nach dann tatsächlich auf ein gutes Level kommen.

00:17:24: Angenommen, jemand hört heute zu und denkt, ich weiß gar nicht so genau, wie souverän unser Dienstleister eigentlich unterwegs ist, aber du hast es gerade schon beantwortet, dann könnte man zum Beispiel dich anrufen oder euer Systemhaus.

00:17:35: Welche Fragen sollten denn diese Personen ihrem Systemhaus stellen, um klares Bild zu haben, wenn man dich jetzt vielleicht nicht direkt anruft, sondern erst mal mit dem Systemhaus, was man ja schon mit dem man zusammenarbeitet, als erst mal selber sozusagen diese Schritte gehen möchte?

00:17:48: Welche Fragen sind denn die wichtigen?

00:17:50: Also, wenn man, wenn man mit einem Systemhaus es ist, Entschuldigung, dass ich jetzt so ein bisschen zögere.

00:17:58: Die Sache ist ja die.

00:17:59: Es ist immer eine Frage der Kommunikation.

00:18:02: Und wenn man das, also was ich jedem, jedem Unternehmen dringend empfehle, ist einfach eine Routine, also eine Routine Termin, dass man einfach nicht Jetzt muss gerade jemand kommen und die Dokumentation mitbringen, sondern dass man einfach einen mindestens jährlichen, zum Beispiel immer im Mai stattfindenden Termin hat, wo das Systemhaus eingeladen ist und bitte auch die Dokumentation mitbringt, sodass man da mal drüber spricht.

00:18:29: Solche, das schafft Vertrauen, das schafft Transparenz, man kann auch vor allem Fragen stellen und man kann auch so ein bisschen diese Gespräche nutzen, um eine Strategie mit dem Systemhaus zu besprechen.

00:18:42: Das ist eine Chance.

00:18:43: Das sollte auch das Systemhause mal als Chance begreifen, nicht als blöde Aufgabe.

00:18:47: Jetzt müssen wir wieder eine Dokumentation zusammenstellen.

00:18:50: Es ist für beide Seiten immer ein wertbringendes und wertschätzendes Gespräch.

00:18:56: in diesem Gespräch.

00:18:57: Und jetzt kommt, was soll das Systemhaus anfordern?

00:19:00: Es ist die Dokumentation und die Passwortliste.

00:19:02: Die darf versiegelt sein.

00:19:04: Die darf in einem versiegelten Umschlag, der im Tresor liegt.

00:19:08: Das wäre die allereinfachste, vollkommen eine Traditionsmethode.

00:19:14: Bei dem Gespräch kann man ja dann zum Beispiel den alten Umschlag aus dem Tressor holen und zeigen, dass das Siegel immer noch in Ordnung ist.

00:19:22: Man kann es schon als vertrauensbildende Maßnahme auch machen und in dem Moment, wo da eine Routine drinsteckt und man weiß, man hat regelmäßig so ein Gespräch, dann kommt da auch tatsächlich was Gutes bei rum.

00:19:36: Wenn Sie jetzt, wenn man jetzt aber einfach ein Systemhaus anrufen sagt, Grüß Gott, ich möchte, dass Sie jetzt vorbei kommen und bringen Sie bitte Passwortliste und Dokumentation mit, dann gehen da die roten Alarmglocken los.

00:19:45: Weil Sie denken, Sie werden jetzt rausgeworfen oder so.

00:19:47: Dabei ist es doch eigentlich nur eine Routine-Thematik.

00:19:50: Und gerade jetzt im Hinblick auf NIST II, was ja jetzt in Gesetz gegossen wurde, was ganz viele Sicherheits und auch, ja, sagen wir mal, es sind ja nicht nur Sicherheitsmaßnahmen, aber... Hauptsächlich Sicherheitsmaßnahmen, die da gefordert werden.

00:20:06: Auch da kann man dann auch die Priorität und die Strategie abfragen und vor allem jedes Systemhaus agiert an.

00:20:14: Das hat eine andere Prioritätenliste und manche sind sehr, sehr aktiv, gehen auf ihre Kunden zu und sagen, wir haben folgende Liste, die wir gerne abarbeiten würden.

00:20:23: Andere Systemhäuser warten darauf, dass der Kunde sagt, wir würden gerne das und das von ihnen installiert haben oder umgesetzt haben.

00:20:31: Gerade bei diesen Gesprächen kann man ja mal sagen, oh, wir sind verpflichtet, die um die Richtlinien einzuhalten, können so uns dann mal bitte ein Roadmap bauen für die nächsten drei, fünf, sechs, acht, zehn Monate.

00:20:44: Und dann hat man eben auch einen wunderbaren Anknüpfungspunkt.

00:20:46: Was haben wir denn gemacht?

00:20:48: Und das Besondere ist, dadurch kann ich als Unternehmen, ohne dass ich die IT selber mache, das Systemhaus sehr gut steuern, weil ich dem ein Jahresziel vorgebe, wie bei einem Mitarbeiter Gespräch, wo man nach einem Jahr oder nach einem halben Jahr einfach so ein Review-Machten-Feedback-Gespräch hat, wo man einfach schaut, was es passiert, was lief gut, was lief schlecht, haben wir unsere Ziele erreicht.

00:21:13: Das wäre meine Empfehlung für jedes Unternehmen mit einem Systemhaus, das aktiv zu steuern, auch wenn das Thema IT nicht so gern gesehen wird.

00:21:22: Und wir bieten auch an, dass wir dieses Gespräch mitgestalten als unbeteiligtes Systemhaus.

00:21:30: Also, wir haben einige solche Beratungsmandate, wo der Geschäftsführer ganz klar sagt, ich kenne mich nicht mit Technologie oder mit Technik und mit IT im weitesten Sinne aus.

00:21:41: Das sind böhmische Dörfer, die erzählen mir irgendwas und ich kann ja eigentlich nur nicken, weil ich weiß ja gar nicht, was das alles bedeutet.

00:21:47: Dann kommen wir als technischer Sachverstand einfach mit dazu, begleiten das Gespräch, aber positiv, wir wollen, dass das Systemhaus da Gut agiert und wir sind einfach nur der Unternehmenssachverstand, der aus einer unabhängigen Perspektive auf das guckt, kann der Unternehmer dem System Haus sagen, was er will und kann das System Haus auch zurück antworten, welche Nieds oder welche Notwendigkeiten da sind.

00:22:13: Und oft genug haben wir das nicht nur so, dass das Unternehmen plötzlich das System Haus dem System Haus Informationen gibt, sondern oft erleben wir auch, dass wir helfen.

00:22:25: überhaupt mal zu erklären, warum bestimmte Maßnahmen notwendig sind.

00:22:29: Das gibt immer mal wieder auf Systemhäuser, die da Schwierigkeiten haben, das dem Unternehmen zu erklären, warum jetzt eine bestimmte Investition ganz, ganz, ganz wichtig ist.

00:22:38: Und dieser unbeteiligte Dritte, also der, der in dem eigentlichen Geschäft unbeteiligte Dritte, der kann da eine neutrale Position einnehmen und sowohl den Unternehmer beraten und ihm sagen, das macht wirklich Sinn.

00:22:54: oder eben auch dem Systemhaus tatsächlich unterstützend in der Argumentation zur Seite stehen.

00:22:59: Hat dich denn schon mal ein anderes Systemhaus eigentlich auch dazu geholt, damit du zwischen den Ihnen und dem Unternehmen vermittelt, gab es das auch schon?

00:23:06: Ja, das machen wir öfters.

00:23:07: Also gerade bei solchen komplexeren Installationen oder komplexeren Umgebungen, wenn der Unternehmer Sicherheit haben möchte, wurde alles eigentlich umgesetzt.

00:23:18: was ich gerne haben möchte.

00:23:20: oder wenn komplexe Themen da sind, wenn größere Investitionen da sind und man will einfach eine neutrale Begleitung von dem Thema haben.

00:23:28: Dann kommen wir da öfters dazu, was wir auch anbieten, so unsere jährliche Reviews.

00:23:33: Wir schauen mit dem Unternehmer quasi einmal im Jahr durch die Dokumentation und sagen ihm, ja, die passt oder die passt nicht.

00:23:42: Hier und hier und hier haben wir Probleme oder Schwachstellen oder Engpässe oder Risiken.

00:23:48: Und daraus ergibt sich dann so eine Maßnahmenliste und es liegt am Unternehmer dem Systemhaus dann die Aufträge zu geben.

00:23:55: und wir sind in der Regel auch an diesen Gesprächen dann beteiligt und arbeiten mit dem Systemhaus darauf hin, dass die Sachen auch ungesetzt werden können.

00:24:05: Aber nicht als Bad Cop, der Blödigkeiten aufdeckt, sondern eher tatsächlich als Vermittler und als Ja, Wegbereiter, Enabler.

00:24:15: Schön.

00:24:16: Das finde ich ein schönes Wort.

00:24:17: Ja, wirklich.

00:24:19: Woran merkt denn jetzt eigentlich ein Unternehmen, dass mich mein System aus, mit dem ich schon zusammen arbeite, Souveräner machen möchte und nicht nur an sich binden möchte?

00:24:27: Was sind denn da so die Stellschrauben, wenn sie von sich aus auf mich zukommen und schon sagen, hier sind die Passwörter oder was sind da noch so für Sachen, wo du sagst, okay, das ist ein gutes Zeichner für das, dass das ein System aus ist, was für digitale Souveränität steht?

00:24:44: Also hauptsächlich Transparenz.

00:24:46: Also auch bei, also das Thema Souveränität, wenn das Unternehmen tatsächlich auch in, wenn das Systemhaus das unterstützt, dass das Unternehmen in die theoretische Lage versetzt wird, jederzeit auch ein anderes Systemhaus zu wechseln.

00:25:01: Das ist natürlich ein sehr, sehr, sehr großer Vertrauensbeweis.

00:25:04: und die, ich wehrleben öfters mal, dass das eben die Systemhäuser sich schwer tun, ein Passwort rauszugeben oder so.

00:25:14: Wenn man das natürlich als Unternehmen hinterfragt, ja okay, warum wollt ihr das nicht rausgeben?

00:25:18: und die können das gut und plausibel und vernünftig erklären, dass ich das verstehen kann, dann kann es ja durchaus sein, dass ein bestimmtes Passwort beim Systemhaus verbleibt und wir als Unternehmen wissen, dass da das Problem ist.

00:25:30: Aber was wir auch schon erlebt haben, halte ich fest, da hat dann ein Systemhaus das mehrere Unternehmen betreut.

00:25:38: Alle im gleichen E-Mail-Account zwischengelagert.

00:25:43: Das heißt, die E-Mails liefen alle über den gleichen Benutzer, über das gleiche Passwort, um Kosten zu sparen.

00:25:49: Die haben ein Spam-Filter für ein Postfach und haben da halt viele Postfächer durchlaufen lassen.

00:25:55: Und natürlich konnte das kein Passwort rausrücken für diesen Account.

00:25:59: Das sind einfach so Sachen.

00:26:01: Da sollte man dann stutzig werden.

00:26:03: Und wenn man mal so ein komisches Gefühl hat, holt man am besten jemand neutral einen dritten dazu.

00:26:07: Der sagt, ich schaue es mir an.

00:26:10: Es muss ja nicht immer falsch sein.

00:26:13: Aber das, was ich gerade erzählt habe, das ist ein No-Go.

00:26:15: Das geht aus keiner, aus gar keiner Sichtweise.

00:26:18: Also das geht weder komplett noch rechtlich, noch Datenschutz, noch sonst irgendwas.

00:26:22: Es geht überhaupt gar nicht.

00:26:24: Aber so diese Sachen, die gibt es da draußen im Markt und... oft sehe ich einfach die Unternehmer können sich nicht richtig artikulieren, was sie wollen, brauchen oder

00:26:34: wo die Reise

00:26:34: hingehen soll.

00:26:35: Die Systemhäuser sind oft im Tagesgeschäft vollkommen, ja ich will nicht sagen überfordert, aber so das Tagesgeschäft, da kommt hier mal wieder ein neues, da gibt es hier ein Update, da ist hier irgendein Virus unterwegs, man hat immer irgendwo was zu tun.

00:26:49: und wenn das Unternehmen diese regelmäßigen Strategiegespräche einfordert, dann gibt es auch Ziele und der Roadmap, an der man sich entlang hangelt.

00:26:59: Und wenn das Systemhaus, das könnte sich ja auch hinsetzen und sagen, okay, wir machen dir eine Investitionsvorschau.

00:27:04: Die wissen doch, welcher Computer wann ersetzt werden müsste.

00:27:08: Die könnten ja sagen, nächstes Jahr sind wir da zehn PCs, die oder hundert PCs, die das fünfte Jahr oder sechste Jahr hinter sich haben, wir sollten da eine Ersatzinvestition denken.

00:27:18: Und so entwickelt sich tatsächlich eine langfristige Strategie.

00:27:22: Und dieses Vertrauen, das sich da in dieser Zusammenarbeit bildet, hängt nicht davon ab, ob man Passwort übergibt, oder

00:27:28: nicht?

00:27:28: Gut.

00:27:30: Dann würde ich doch jetzt nochmal wieder gerne konkret werden, Jens.

00:27:33: Und zwar, was können Unternehmen denn jetzt wirklich ganz konkret tun, um in twenty-sechs und zwanzig einen echten Systemhaus-Check zu machen?

00:27:43: Na ja, mich anrufen.

00:27:45: Das ist sicherlich eine Maßnahme, aber man könnte auch wirklich ganz konkret das jetzt, genau jetzt im Dezember oder im Januar als erstes einfach hergehen und mit dem Systemhaus einen freundlichen Gesprächstermin vereinbaren.

00:28:04: und das anfangen zu steuern.

00:28:06: Das wäre mein ganz konkreter allererster Vorschlag.

00:28:08: Der zweite ist natürlich bei diesem Thema, das würde man also gleich in die Einladung, sie mir mit reinschreiben, würde man eben auch ganz klar Dokumentationen und aktuelle Dokumentationen und Passwortliste anfordern.

00:28:22: Es wird eine Rückfrage kommen.

00:28:23: Das Systemhaus wird nachfragen.

00:28:26: Warum?

00:28:27: Gerade wenn man das noch nie getan hat, warum wollen sie das?

00:28:30: Und dann ist es wichtig, dass man da keine Eskalation oder keine Angstzustände entstehen lässt, sondern dass man einfach ganz klar sagt, wir... haben das für uns.

00:28:39: Es gibt ja auch durchaus einige Richtlinien, die das fordern.

00:28:42: Oder wenn man zum Beispiel sagt, als wir als Unternehmen haben uns jetzt auf die Fahne geschrieben, dass wir souverän bleiben wollen oder werden wollen.

00:28:49: Und das ist ein Teil unserer Strategie.

00:28:51: Wir wollen sie gar nicht austauschen.

00:28:53: Aber wir wollen an bestimmten Stellschrauben in der Not selbst drehen können.

00:28:57: Das ist was, was ein gutes System aus eigentlich unproblematisch mitmachen sollte.

00:29:02: Und gerade in diesem Gespräch ergeben sich ja dann ganz neue Andockpunkte.

00:29:05: Also das wäre tatsächlich meine Empfehlung zum Gespräch einladen auf oberer Ebene.

00:29:13: Wir wollen nicht mit dem Techniker reden in dem Gespräch.

00:29:15: Da sitzt ein Geschäftsführer, ein Unternehmer und der sollte am allerbesten auch mit einer Leitungsfunktion, vielleicht tatsächlich auch mit einem Geschäftsführer-Unternehmer oder zumindest mit dem Projekt oder mit dem Steuerungsverantwortlichen im System Haus reden.

00:29:29: Das wir also nicht in Technik englisch verfallen.

00:29:32: Dass da nicht der kleine Techniker sitzt, der sagt, ja, ich habe da das und das und das umgesetzt und der Unternehmer versteht nicht, was der sagt und der versteht nicht, was der Unternehmer will.

00:29:41: Also es muss schon auf der richtigen Ebene stattfinden, dieses Gespräch.

00:29:45: Aber es geht um Strategie.

00:29:46: Wenn dann zwei, drei Ebenen weiter drunter, der Abteilungsleiter vom Systemhaus, mit dem Techniker im Systemhaus, dann die Details klärt und die Road mehr festlegt und alle anderen Details bespricht.

00:29:58: Natürlich klar, dass es hinten dran.

00:30:00: Aber dieses Gespräch sollte auf oberer Ebene stattfinden.

00:30:03: Sehr gut, vielen Dank Jens.

00:30:05: Wenn Sie jetzt beim Zuhören das Gefühl hatten, da sollten wir jetzt mal mit dem oder die Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister mal auf den Prüfstand stellen.

00:30:14: Dann kann man das Jahr zwanzig, sechsundzwanzig sehr gut dafür nutzen, am besten gleich im Januar starten.

00:30:19: und wenn sie natürlich einen Sparringspartner dafür brauchen, der sowohl die Unternehmerseite als auch die Systemhaushalte kennt.

00:30:26: Jens, du hast es ja schon gesagt, du begleitest mit deinen Teams genau solche Gespräche und solche Checks auch in der Praxis.

00:30:33: Und ich glaube, dann ist man einfach gut vorbereitet auch.

00:30:36: Genau, also ein gutes Systemhaus kann ein Unternehmen auf jeden Fall so über Rehner machen, aber man muss bereit sein, die richtigen Fragen zu stellen, Verantwortung zu übernehmen und sich Hilfe zu holen, wenn man es tatsächlich selbst nicht kann.

00:30:46: Wir stehen da auf jeden Fall zur Verfügung, aber oft genug braucht man uns gar nicht, weil einfach eine gute, positive, vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre dann da ist und dann klappt das auch direkt ab.

00:30:59: Nichtsdestotrotz, wir stehen zur Verfügung, wenn jemand Fragen hat.

00:31:01: Großartig Jens, vielen, vielen Dank.

00:31:03: Das war unser System-Haus-Check zum Start ins neue Jahr, im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im

00:31:11: Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im

00:31:12: Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr

00:31:26: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.

00:31:29: Untertitel im Auftrag des ZDF.

00:31:30: im Auftrag des ZDF.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.